Glückauf Consulting






Nachhaltigkeit & Werte

Verantwortung für die Zukunft

Glueckauf-Coaching Harz: Holz

Nachhaltigkeit erhält eine zunehmend größere Bedeutung. Die Milleniumsziele der Vereinten Nationen werden 2015 durch die "Sustainable Developement Goals" (Nachhaltigkeitsziele) abgelöst.
Unternehmen sichern sich heute Wettbewerbsvorteile durch Engagement für das Gemeinwohl, neue Wege von Work-Life-Balance oder innovative Formen von Zeitpolitik im Rahmen ihrer "Customer Social Responsibility".

Was ist Nachhaltigkeit?
Ziel „nachhaltigen Handelns“ ist es, Gerechtigkeit, Chancengleichheit und Zukunftsfähigkeit für alle jetzigen Gesellschaften und zukünftige Generationen auf globaler Ebene zu ermöglichen.
„Nachhaltige Entwicklung“ meint dabei eine fortwährend Dynamik der Veränderungsprozesse auf ökonomischer, ökologischer, sozialer und kultureller Ebene.

Nachhaltigkeit will die Lebens- und Arbeitswelten langfristig an planetarischen Leitplanken ausrichten und damit die ökologische Leistungsfähigkeit erhalten. Ebenso sollen ein dauerhafter ökonomischer Erfolg gesichert und ein sozialer Ausgleich hergestellt werden. In Unternehmen sollen Problemlösungen durch Solidarität, Kooperation und Partizipation integrativ erarbeitet werden.

Permanenter Kulturwandel erfordert neue Werte

Glueckauf-Coaching Harz: Modern Times

Menschen und Unternehmen sind einem permanenten Kulturwandel unterworfen, der sich in Zeiten von Globalisierung und Informationsgesellschaft immer mehr zu beschleunigen scheint. Die durch Effizienz- und Innovationsdruck erzeugten Stressbelastungen erweisen sich als Risikofaktoren für die körperliche und psychische Gesundheit und gefährden persönliches Wachstum, unternehmerischen Erfolg und gesellschaftliche Zukunft.

Neue ökologische, psychologische und soziale Grenzen

Zukünftig wird Politik unter einem wachsenden Naturvorbehalt stehen (planetary boundaries). Zunehmende Maßnahmen gegen Klimawandel, Ressourcenknappheit oder Bevölkerungsentwicklung werden Handlungsspielräume auf anderen Ebenen einengen. Ebenso werden nachfolgende Generationen bei der wachsenden Verschuldung öffentlicher Haushalte weniger Investitionen für ihre eigene Zukunft tätigen können.
Demografischer Wandel und Fachkräftemangel stellen Unternehmen vor neue Herausforderungen. Gleichzeitig spielt die Erhaltung von Gesundheit und Leistungsfähigkeit in einem von einer Wachstumslogik dominierten Wirtschaftsumfeld mit gesteigerten Flexibilitätsforderungen, Effizienzzielen und Konkurrenzdenken eine immer wichtigere Rolle.

Die Zukunftsfähigkeit von Unternehmen ist gefährdet

Ständige Erreichbarkeit, große Arbeitsverdichtung und hohe Belastungen beanspruchen auch zunehmend private Zeit- und Kraftressourcen. Erschöpfungssyndrome oder Depressionen sind die Folgen, die oftmals mit einem mehrmonatigen Arbeitsausfall einhergehen. Alarmierend für Wirtschaft und Gesellschaft sind die Vorhersagen der Weltgesundheitsorganisation WHO für Deutschland: im Jahr 2020 wird die Zahl der psychischen Erkrankungen die der physischen übersteigen.

Neue Formen von Wachstum, Wohlstand und Lebensqualität

Trotz gewachsenen materiellen Wohlstands sind die Menschen in Deutschland nicht glücklicher geworden. Daher hat eine Enquete-Kommission des Bundestages eine Neudefinition des Begriffs „Wohlstand“ vorgenommen. Der neue Maßstab für Glück setzt sich nun nicht mehr einzig aus der Veränderung des Bruttoinlandsprodukts zusammen, sondern umfasst auch Aspekte wie Bildung, Beschäftigungsniveau, Gesundheit oder Artenvielfalt.

Ein Kultur- und Wertewandel schafft eine balanceorientierte Leistungspolitik

Immer häufiger erkennen Unternehmen, dass Seminare für ein verbessertes Zeit- und Stressmanagement zwar helfen können, aber nicht mehr allein als Präventionsmaßnahme von Burn-out ausreichen. Vielmehr wollen Unternehmen durch einen Kultur- und Wertewandel eine balanceorientiertere Leistungspolitik verfolgen, die Wettbewerbsfähigkeit, Unternehmenserfolg und Zukunftssicherheit nachhaltig gewährleistet, ohne die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter zu „verbrennen“.

Postwachstumsgesellschaft

Ökologische Katastrophen, ökonomische Krisen und soziale Verwerfungen werden vielfach als Verlust an Lebensqualität wahrgenommen und sorgen für ein gesellschaftliches Hinterfragen eines am materiellen Wohlstand orientierten Wachstumsparadigmas.
Immer mehr Menschen und Unternehmen wünschen sich daher einen Übergang in eine Postwachstumsgesellschaft mit neuen immateriellen Zufriedenheitsquellen wie Zeitwohlstand oder Downsizing.
Immer mehr Unternehmen erkennen, dass Sie mit der Umsetzung von Nachhaltigkeitsstrategien Wettbewerbsvorteile gewinnen können.

Young Business Professionals: neue Ansprüche und Anforderungen

Zukünftig müssen Arbeitnehmerwünsche stärker berücksichtigt und freiwillige Sozialleistungen erhöht werden, um gute Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter langfristig zu binden. Gleichzeitig beklagen immer mehr Personalverantwortliche Turbo-Abitur und verkürzte universitäre Ausbildungen. Diese spiegelten sich in einem Mangel an Allgemeinbildung und Kreativität sowie Defiziten im Sozialverhalten der "Generation Y" wider.

Prämissen für Nachhaltigkeit

1. Durch eine Steigendung des materiellen Wohlstands, läßt sich subjektives Wohlbefinden kaum noch erhöhen.

2. Eine "Green Economy" mit technologischen Innovationen und organisatorischen Effizienzsteigerungen wird nicht ausreichen, um neue gesellschaftliche Zielsetzungen zu erreichen.

3. Jeder zielgerichtete Kulturwandel erfordert die Anwendung psychologisch fundierter Maßnahmen, d.h. selbstreflexive Prozesse auf individueller Ebene die in der konkreten Alltagspraxis umgesetzt werden können.

4. Nachhaltgkeit benötigt kritische, ganzheitliche und interdisziplinäre Betrachtungen sowie Fachwissen, Allgemeinbildung und Methodenkompetenz.

Nachhaltigkeit - Warum?

Auswahl von Aussagen zur Nachhaltigkeit:

„Eigentlich dürfte es keinen Hochschulabschluss geben, ohne dass man ein Studium Generale in Nachhaltigkeit absolviert hat. Man kann doch keine Führungselite auf die Menschheit loslassen, die keine Ahnung hat von den größten Problemen, die auf uns zukommen.“
Klaus Wiegandt, ehemaliger Vorstandsvorsitzender der Metro AG, Stifter und Vorstand Forum für Verantwortung

„Nicht nur Fachwissen muss vermittelt werden, sondern auch die Persönlichkeitsentwicklung muss gefördert werden. Denn nachhaltige Entwicklung braucht Menschen, die glaubwürdig sind, begeistern und zugleich mit Widersprüchen und Konflikten umgehen können.“
Anneke von Raggamby, Senior Fellow, Head of Human Ressources, Ecologic Institute

„Nachhaltigkeit braucht Weite im Denken und Kreativität in der Umsetzung.“
Dr. Daniel Henzgen, Leiter Key Account Management & Nachhaltigkeit bei ENTEGA

„Um im unternehmerischen Kontext ökologische und soziale Inhalte erfolgreich zu vermitteln und umzusetzen, ist eine Orientierung an den kommerziellen Bedürfnissen des Unternehmens unverzichtbar. Auch das will gelernt sein.“
Dr. Johannes Merck, Vorstand des Direktionsbereich Corporate Responsibility der Otto Group

"Mit Herrn Barsch habe ich zum ersten Mal eine Veranstaltung erlebt, die die Bezeichnung "interdisziplinär" wirklich verdient..."

Dr. Ing E. h. Udo-Willi Kögler, Sprecher des Vorstands des Niedersächsischen Forschungszentrums für Fahrzeugtechnik und ehemaliger VW-Topmanager


Interdisziplinarität erleben

Um komplexer werdende Zusammenhänge zukünftiger Realitäten abzubilden, vermitteln wir interdisziplinär und ganzheitlich Aspekte aus folgenden Wissensbereichen:

Ökonomie - Ökologie - Soziologie -

Technik - Politik - Geschichte - Zeit -

Kunst - Kultur - Forstwirtschaft -

Glücks- und Wohlstandsforschung -

Psychologie - Philosophie


Ein zielgerichteter Blick zurück

Unsere Veranstaltungen sind eine interdisziplinäre Zeitreise in die Geschichte der Nachhaltigkeit.
Ein zeitliches, räumliches oder inhaltliches Zurücktreten erweitert den Blickwinkel auf bisher unerkannte Aspekte. Es gibt den Blick frei, scheinbar Bekanntes in neues Licht zu tauchen und kann andere Lösungen für aktuelle Fragestellungen entwickeln.

Glueckauf-Coaching Harz: Teich mit Striegelhaus